Regionalgruppe Neckaralb

Deutsche Olympische Gesellschaft (D.O.G.) e.V.​

Olympiateilnehmer 1972 aus der Region

Willi Maier, 3000 m - Hindernisläufer,

TSV Genkingen

Olympiateilnehmer 1972 aus der Region

Rolf Ziegler, SKV Eglosheim;

400 m Hürdenlauf 

50 Jahre Jahrhundertspiele von München

Buchempfehlung von Ewald Walker, Pliezhausen, arrivierter Leichtathletik-Journalist und seit 1992 Mitglied der D.O.G., Regionalgruppe Neckaralb:

04.09.2022 • WLV


Palästinenser-Terror schlägt Narbe in fröhliche Spiele. Meyfarth, Rosendahl und Wolfermann schreiben Geschichte. Olympia 1972 und das neue Deutschland in der Literatur

Mit den European Championships und den Europameisterschaften in insgesamt neun Sportarten ist auch der Geist des bislang größten Sportereignisses auf deutschem Boden zurückgekehrt. Genau 50 Jahre nach den Olympischen Spielen von München 1972 erinnerte man sich an die Gastfreundschaft und Fröhlichkeit, die durch ein terroristisches Attentat zerstört wurden. Die Spiele des Jahrhunderts waren Meilensteine, im Sport, aber auch gesellschaftlich. Die Wettbewerbe, die Stimmung, die Erfolge der deutschen Sportlerinnen und Sportler sie haben an die Ereignisse von damals erinnert. Ein lesenswertes Buch führt zu den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen der damaligen Zeit, holt aber auch die Namen großer Sportler zurück.

Ein Buch als Replik an eine bemerkenswerte Zeit

Die beiden prämierten Zeitungsjournalisten Roman Deininger und Uwe Ritzer haben auf 527 Seiten umfassend Ereignisse, Stimmungen und Widersprüchliches analysiert, eingeordnet und neu aufbereitet. „Das Buch ist wertvoll, es zeigt Lebensstränge in vielen Erzählungen und Beschreibungen auf, ich habe es zweimal gelesen“, gesteht Hochspringerin Ulrike Nasse-Meyfarth, die als jüngste Olympiasiegerin der Geschichte eine der Protagonistinnen der Spiele war.

Bunt, fröhlich, freier, ganz anders als die Nazi-Spiele 1936 in Berlin, sollten sie sein, die Spiele von München. Ein Gegenentwurf zur Nazi-Propaganda. Gerade deshalb stellen die Autoren die Jahrhundertspiele in den politischen, historischen, kulturellen Kontext. Es sind Olympische Spiele mit dem Wettkampf der Systeme: USA gegen UdSSR, BRD gegen DDR, die ihre sportliche Überlegenheit (mit 20 gegen 16 Goldmedaillen) als Sieg im Klassenkampf feiert. Sport, Olympische Spiele unpolitisch? Niemals, auch die in München nicht. Für den Westen geht es aber vor allem darum, „dass wir zeigen können, dass wir ein ganz anderes Deutschland als das von 1936 sind“, wie es der Münchner OB Hans-Jochen Vogel beanspruchte.

Beschwingte Eröffnungsfeier steht für neues Deutschland

Dieser Anspruch scheint zu gelingen: eine fröhliche Eröffnungsfeier mit beschwingter Musik, fliegenden Tauben, keine Spur von Militärmusik wie 1936, Einmarsch mit 8000 Sportlern aus 112 Ländern und über einer Milliarde TV-Zuschauern, das Comeback des Dirndl, ein zutrauliches Maskottchen (Dackel „Waldi“), die Lovestory mit dem späteren Königspaar Carl Gustav von Schweden und der Hostesse Silvia Sommerlath aus Heidelberg – es wurden Spiele unterm Regenbogen zelebriert in einer grünen Stadt mit Parks, Grünflächen und Bäumen.

Ende der 60er Jahre vollziehen sich weltweit gesellschaftliche Veränderungen: in der Bundesrepublik bildet sich die Rote-Armee-Fraktion, die mit vielen Anschlägen (und 33 Toten) das System an den Abgrund bringt. Der weltweite Terror der Palästinenser ist unterwegs. In München hat man auf Fröhlichkeit vertraut, weniger auf Sicherheitskonzepte, was fatal war, wie sich zeigen sollte.

Ulrike Meyfarth, Aki-Bua, Mark Spitz stehen für sportliche Vielfalt

Der Sport feiert sein Fest. Die Primanerin Ulrike Meyfarth hält sich nach ihrem Weltrekordsprung von 1,92 Meter die Augen zu, während sie von 80.000 Zuschauern gefeiert wird. Eine märchenhafte Geschichte, ein Sprung in die Geschichtsbücher. John Aki-Bua, der ugandische Olympiasieger über 400 Meter Hürden, rennt nach dem Zieldurchlauf einfach weiter und erfindet damit die Ehrenrunde. Aki-Bua, vom Viehhüter mit einer Steinschleuder zum olympischen Helden aufgestiegen. Am goldenen Sonntag bringen drei Goldmedaillen für Speerwerfer Klaus Wolfermann, Geher Bernd Kannenberg und Weitspringerin Heide Rosendahl das Publikum in Feierlaune. „Es tut mir leid, ich habe gewonnen“, findet Wolfermann ungewöhnliche Worte. „Ich habe Gold verloren, aber einen Freund gewonnen“, entgegnet sein lettischer Kontrahent Janis Lusis. Heide Rosendahl, die Athletin mit Nickelbrille und Ringelsocken, steigt mit ihrer Goldmedaille zur Sport-Ikone auf, wird Sportlerin des Jahres. Sie beendet mit 26 auf dem Höhepunkt ihres Ruhms ihre Laufbahn. Mit einem denkwürdigen Erfolg endet das Duell über 4x100 Meter zwischen der DDR und BRD, als Rosendahl die zweifache Olympiasiegerin Rente Stecher unerwartet niederhalten kann. „Jetzt kommt sie nicht mehr“ hat sie ihren Ein-Meter-Vorsprung vor der Doppel-Olympiasiegerin aus der DDR wahrgenommen. Die knisternde Stimmung im Olympiastadion trägt das Buch in die heutige Zeit.

US-Schwimmer Mark Spitz leitet als siebenfacher Goldmedaillengewinner vor den Augen von Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller die Kommerzialisierung des Sports ein. Mit der elektronischen Zeitmessung auf ein Tausendstel genau wird die Digitalisierung im Sport eingeleitet. Der Schwede Larsson gewinnt die 400 Meter Lagen mit einem Tausendstel Vorsprung. Später stellt sich heraus, dass seine Bahn um acht Millimeter zu kurz war. Die frühen siebziger Jahre stehen auch für den Aufbruch in die Computerentwicklung. Aus Japan kommen die ersten Taschenrechner auf den Markt. Dietmar Hopp und Co. gründen die Firma SAP.

München 1972 ist aber auch der Kampf der Steroide. „Manche Sportlerinnen sehen aus, als müssten sie in Männerwettbewerben starten“, heißt es da. Der damalige Bundestrainer der Kugelstoßerinnen Hansjörg Kofink (Rottenburg) verweist auf die Leistungsexplosion osteuropäischer Athletinnen im Vorfeld und kennt dafür nur einen Grund: Leistungsmanipulation durch Anabolika. Weil keine seiner westdeutschen Athletinnen wegen Chancenlosigkeit bei ungleichen Voraussetzungen für München nominiert worden war, tritt Kofink aus Protest als Bundestrainer zurück. Für ihn beginnt sein Anti-Dopingkampf über Jahrzehnte.

Ein Attentat setzt tiefe Stachel

Dann die Nacht, die den heiteren Spielen ein Ende bereiten. Spannend, beeindruckend erzählen Deininger und Ritzer die Geschichte des Überfalls und seiner Folgen in den Morgenstunden des 5. Septembers. Acht Palästinenser überfallen die Unterkunft israelischer Sportler im Athletendorf, erschießen zwei sofort. Ohne Sicherheitskonzept endet das Erpressungs-Szenario auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck im Desaster, die Befreiung war gescheitert. Neun israelische Sportler, ein Polizist und fünf Terroristen sind tot. Die Spiele haben ihre Unschuld verloren. Ein herber Rückschlag auch für Hans-Jochen Vogel und Willi Daume, die Väter der Olympischen Spiele von München.

„The games must go on“, fordert IOC-Präsident Avery Brundage bei der Trauerfeier im Olympiastadion. Der Sport darf sich nicht instrumentalisieren lassen, wird gefordert. Der palästinensische Terror hat den heiteren Spielen ein Ende gesetzt. Die Athleten wollen das Ende der Spiele, doch die Spiele gehen weiter. Der finnische Läufer Lasse Viren holte seine zweite Gold-Medaille über 5.000 und 10.000 Meter, ebenso der DDR-Sprintstar Renate Stecher über 100 und 200 Meter.

Heitere Spiele - bitterer Lorbeer

Doch der Lorbeer schmeckt bitter. Die Jahrhundertspiele sind in der Seele getroffen, die blutige Narbe des Terrors hat sich tief eingegraben. Bis heute, 50 Jahre danach.

Württemberger und die Jahrhundertspiele

Zu den Olympischen Spiele 1972 in München lassen sich auch aus württembergischer Sicht Spuren finden (unvollständig). Christiane Krause (Ulm) übernahm in der 4x100 Meter-Staffel den Platz der nach dem Halbfinale verletzten Elfgard Schittenhelm (Holzgerlingen) und wurde mit Ingrid Mickler, Annegret Richter und Heide Rosendahl Olympiasiegerin.

Willi Maier (Genkingen), Deutscher Rekordhalter und Meister über 3.000 Meter Hindernis belegte im Vorlauf Rang vier. Rolf Ziegler (SKV Eglosheim) stürmte über 400 Meter Hürden als Dritter seines Vorlaufs in den Zwischenlauf „Die achtschnellste Zeit aller Zwischenlaufteilnehmer war für mich eine zusätzliche Überraschung. Dass ich mit dieser Zeit nicht ins Finale gelangen konnte, war den Bestimmungen der Olympischen Spiele zuzuschreiben. Immerhin hatte ich mich mit den Olympiasiegern messen können, denn alle drei Medaillengewinner waren in meinem Zwischenlauf“ berichtet Ziegler im WLV-Jahrbuch von 1972. Josef „Peppi“ Schmid (Saulgau), lief als Vierter des 800 Meter-Vorlaufs in den Zwischenlauf. Rudolf Schmid (Kornwestheim) fungierte im Olympiastadion als Chefstarter. Fred Eberle (Schwäbisch Gmünd) war im DLV-Jugendlager aktiv.


Buchempfehlung von Ewald Walker:

Roman Deininger, Uwe Ritzer: Die Spiele des Jahrhunderts - Olympia 1972, der Terror und das neue Deutschland.

dtv-Verlag. 527 Seiten. € 25.-. ISBN 978-3-423-28303-8

Ewald Walker / wlv


Aktuelle Vortragsreihe

Frühjahr 2022: Nachhaltiger Sportstättenbau

Referent: Campus-Architekten, Reutlingen.

Ort: Domino-Haus, Reutlingen


Herbst 2022: Sportunterricht heute

Referent: Hans-Jörg Kohfink, Tübingen;

früherer Präsident des Deutschen Sportlehrer-Verbandes

(DSLV).

Ort: offen (evtl. VHS Reutlingen)


Frühjahr 2023: Wettbewerbs-Verzerrung im Sport

Der gekaufte Erfolg.

Referent: Prof.Dr.Ansgar Thiel, Universität Tübingen

Ort: Institut für Sportwissenschaft


Herbst 2023: Sind olympische Werte christliche Werte ?

Referent: Olympiapfarrer Thomas Weber, Gevelsberg.

Ort: Landessportschule Albstadt-Tailfingen


Frühjahr 2024: Integration durch Spiel und Sport.

Referent: Michael Hakenmüller, Hechingen

Ort: offen (evtl. VHS Albstadt)

Achalmcup in Reutlingen


Zum 39. Mal fand er bereits statt, am 29./30.Juni 2022, der Achalmcup-Schwimmcup, bei welchem gut 400 Teil-nehmerinnen und Teilnehmer zwischen 15 und 25 Jahren aus ganz Baden-Württemberg am Start waren.

In einem der schönsten und wohl auch wegen einer ganz bestimmten Kachelung des Beckens schnellsten Wettkampf-Freibäder Deutschlands, 1954 erbaut auf dem ´Markwasen`

in Reutlingen.

Hatte die D.O.G.-Regionalgruppe in den vergangenen Jahren die Medaillen für die Staffelwettbewerbe gesponsert, so diesmal für die Mehrkampf-Entscheidungen.

Dazu gab´s noch als Beigabe T-Shirts mit D.O.G.-Motiv.


Michael Hakenmüller (li.), Vorsitzender der D.O.G.-Regionalgruppe Neckaralb, bei der Preisvergabe neben dem 

50 Meter-Wettkampfbecken auf dem ´Markwasen` in Reutlingen. Foto: Susann Moeßner, Tübingen

Reutlinger Altstadtlauf

Zum 28.Mal ging am 29.Juni 2022 der von Uwe Weber, dem früheren stellvertretenden Vorsitzenden der D.O.G.-Regionalgruppe Neckaralb gegründete und organisierte Reutlinger-(Solcom-)Altstadtlauf mit hunderten von Teilnehmern bis über 60 Jahre samstagsabends durch die malerischen Straße der ehemaligen freien Reichsstadt. Start und Ziel beim Rathaus. Die Regionalgruppe sponserte wie in den vergangenen Veranstaltungs-Jahren auch die Pokale für die Schülerläufe A, B, C und D. Als Beigabe gab´s noch ein kleines Incentive oben drauf.


Foto: Michael Hakenmüller (re.), Vorsitzender der D.O.G.- Regionalgruppe Neckaralb, bei der Preisvergabe auf dem Marktplatz in Reutlingen

Sonderpreise der D.O.G.-Regionalgruppe Neckalb

nun schon zum dritten Mal beim 17. Hörnle-Cup am 12.02.2022 für Hobby-Eiskunstläufer im Seniorenbereich in der Eislaufhalle in Balingen.

Speziell mit einem D.O.G.-Emblem oder/und einem Eiskunstlauf-Motiv bedruckte Tassen wurden an die Gewinner der Kategorien Bronze, Silber, Gold und Master vergeben.

Coronabedingt gab es keine feierlichen Siegesehrungen, sondern die Teilnehmer/-innen holten sich ihre Preise beim Veranstalter, dem EKV Balingen, ab.



Ursprung der 1951 gegründeten 

Deutschen Olympischen Gesellschaft e.V.


Die Gründungsväter der am 5. Januar 1951 gegründeten “Deutschen Olympischen Gesellschaft” (D.O.G.) mit Sitz in Frankfurt/M. hatten ursprünglich sich zur Aufgabe gemacht, die aufwändigen Reisekosten der deutschen Olympiateilnehmer zu weit entfernten Orten Olympischer Spiele zu finanzieren, sowie Geldmittel für den Wiederaufbau und -ausbau der zahlreich im 2.Weltkrieg zerstörten Sportstätten unter dem 1959 gestarteten, sehr erfolgreichen Programm ´Der Goldene Plan` zu sammeln wie bereitzustellen. 

Als Kommunikationsmittel entwickelten sie die Zeitschrift ´Olympisches Feuer`, welche zuerst monatlich, dann alle zwei Monate und schließlich vierteljährlich herausgegeben wurde. Jetzt kann man sie aktuell unter www.olympisches-feuer.de  online lesen

Mit dem Ende des Wiederaufbaus Westdeutschlands und der auch von ihr mit initiierten Gründung der ´Deutschen Sporthilfe` im Jahr 1967 wollte sich die Deutsche Olympische Gesellschaft neuen Ziele setzen, was ihr mit dem Thema ´Fair Play` (damit der Vergabe des offiziellen Deutschen Fair-Play-Preises) gelang, auch angesichts der um sich greifenden Doping-Problematik im Leistungssport und der Wettbewerbs-Verzerrungen im Profisport. 


Als im Jahr 2006 das Nationale Olympische Komitee mit dem Deutschen Sportbund zum Deutschen Olympischen Sportbund (D.O.S.B.) fusionierte, ergriff die D.O.G. (als bis dahin einziger Förderverein einer der weltweit 206 an der Zahl im Internationalen Olympischen Komitee organisierten Nationalen Olympischen Komitees) neue Chancen, sich mit den Aktionen ´Sport verbindet` für Integration durch Sport, wie ´Bewegung macht Spaß` einzusetzen -siehe www.dog-bewegt.de .

Wer wir sind

Die Regionalgruppe Neckaralb der Deutschen Olympischen Gesellschaft e.V. ist eine Fusion der Gruppen im Landkreis Tübingen, Reutlingen und Zollernalb und damit eine der flächenmäßig größten D.O.G.-Verbände

in ganz Deutschland.


Bei ihrer Gründung am 7.07.2017 hat sie sich bewusst den Begriff ´Neckaralb` gegeben, um sich damit diesem Erfolgsmodell in Sachen Tourismus und Wirtschaft wie auch Natur anzuschließen, und sich gegenüber den angrenzenden Sportregionen wie z.B. rund um Stuttgart zu behaupten. Sie ist jedoch keine Vereinigung, um wirtschaftlichen Profit zu machen.


Die ´Regionalgruppe Neckaralb` ist offen für allerlei Zusammenarbeit mit Sportkreisen-, -vereinen und -verbänden, sportwissenschaftlichen Instituten, vor allem im Bereich Neckaralb - um gemeinsame Werbung für gesunden, umweltverträglichen Sport und Spiel zu machen.

Getreu dem übergreifenden Motto der Deutschen Olympischen Gesellschaft ´Fair-geht-vor` und dog-bewegt.de, aber auch dem seit 1959 erfolgreich durchgeführten ´Goldenen Plan` für den Sportstättenbau in Deutschland.


Mehr denn je ist heutzutage angesichts des wachsenden Profitums im Wettkampf-Sport die Rückbesinnung auf ursprüngliche olympische Werte im Sinne ihres Neubegründers Pierre de Coubertin gefragt, dessen vielfältige Aussagen jedoch auch kritisch hinterfragt werden dürfen.


Die Regionalgruppe Neckaralb der ´Deutschen Olympischen Gesellschaft` leistet kostenlos Werbung dafür bei Wettbewerben in olympischen Sportarten, indem sie fundierte Information mittels Vorträge durchführt und Werbematerial wie Ehrenpreise bei Veranstaltungen mit olympischen Sportarten verteilt.


Von 2018 - 2020 übernahmen wir - wie schon die vormalige Kreisgruppe Reutlingen seit fast zwei Jahrzehnten - mit finanziellen Mitteln der Kreissparkasse Reutlingen jeweils Patenschaft für zwei Nachwuchssportler im Landkreis Reutlingen: Xenia Gohl, Siebenkämpferin vom TuS Metzingen, und Finn Stütz, Nordischer Kombinierer vom VfL Pfullingen.


Die D.O.G.-Regionalgruppe Neckaralb vermittelt ehemalige Olympiateilnehmer aus der Region für Siegerehrungen oder Podiumsdiskussionen.


Bitte nennen Sie uns aufgrund Ihrer Beobachtung Athleten, welche sich durch besonderes, außerordentlich faires Verhalten ausweisen. Wir zeichnen diese aus - auch finanziell.


Außerdem Sportstätten, welche dem Verfall preisgegeben, jedoch dringend gebraucht würden.


Wir sind gern bereit, uns für deren Erhalt, bzw. deren Renovierung oder Neubau einzusetzen.

Regionalgruppe Neckaralb

Deutsche Olympische Gesellschaft (D.O.G.) e.V.

´Goldenes` Jubiläum 25 Jahre

Mechthild Juny, wohnhaft in Lichtenstein bei Pfullingen, ist am 19.Juni 1996 in die D.O.G., Kreisgruppe Reutlingen, eingetreten, nachdem sie vom damaligen Kreis- und Landesvorsitzenden Theo Götz geworben wurde. Für diesen übte sie auch eine Zeit lang das Amt des Pressewart- und sprechers aus. Die 60 jährige Sonderschullehrerin wünscht sich von der D.O.G. deutlich mehr Kritik und Standfestigkeit in Sachen Wettbewerbsverzerrung und Kommerzialisierung des Sports in Deutschland. 

Abb. links: Michael Hakenmüller, Vorsitzender der D.O.G.-Regionalgruppe Neckaralb, mit Mechthild Juny. Foto: Horst Juny.


25 Jahre Mitgliedschaft

25 Jahre ist der Turngau Zollern-Schalksburg nun Mitglied der Deutschen Olympischen Gesellschaft (D.O.G.), wofür dem seit vier Jahren Vorsitzenden Jürgen Koch aus Geislingen/Balingen von Michael Hakenmüller (Foto links), dem Vorsitzenden der D.O.G.-Regionalgruppe Neckaralb, eine silberne Plakette samt Urkunde überreicht wurde.

Koch, von Beruf Polizist mit Schwerpunkt Kriminaltechnik, ist ein Wirbelwind in Sachen ehrenamtlicher Funktionär. Schon mit 18 Jahren war er Vorsitzender eines Vereins, jetzt seit 45 Jahren in Ämtern, seit 18 Jahren auch an der Spitze des TSV Geislingen, zuvor des TSV Balingen.

Als Ort der Vorstandssitzungen des Turngaus wählt er lieber den Weg zu den Vereinen in Hechingen, Ebingen und Balingen, als diese immer auf der Geschäftsstelle in Straßberg abzuhalten.

In Wissen um die Deutsche Olympische Gesellschaft hat er allerdings noch Nachholbedarf, wobei auch er sich

gern für ein vernünftiges Maß an Olympischen Spielen einsetzt.

Der Turngau Zollern-Schalksburg, gegründet am 4.Juli 1886, ist die Interessenvertretung von 82 Turnvereinen und Turnabteilungen mit 18864 Mitgliedern, davon ca. 7700 Kinder und Jugendliche. Er fungiert als Bindeglied zwischen den Vereinen und dem Schwäbischen Turnerbund e.V.

Zum Auftakt unserer Arbeit als Regionalgruppe - in der Landessportschule Albstadt-Tailfingen:

Einige der langjährigsten Bekannten von Eberhard Gienger, Bundestagsabgeordneten, früherem Reck-Europa- und Weltmeister und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1976, zweifacher Sportler des Jahres,

Sprecher des Sportausschusses für die CDU im Bundestag, waren gekommen, um seinen fachkundigen wie launigen Wort zuzuhören. Dabei durfte jeder Besucher seines Vortrags über ´Wie geht es Sport in Deutschland ?` ihm auch unbedarfte Fragen zu Olympia und Sport in Deutschland stellen. Was er selbst noch an Sport treibt - nach seiner Verletzung beim Fallschirmspringen ? Diese Leidenschaft hält an, doch wenn es sein darf oder ´muss`, ist auch immer noch der nach ihm benannte Salto (Flugelement bzw. ein Salto rückwärts gebückt mit einer halben Längsachsendrehung)  am Reck dran, hinein in die Schnitzelgrube: "Auch wenn´s weh tut".  

Foto: Jetter;in: Zollernalbkurier, Balingen, 2.11.2017

Nie war sie so wertvoll wie heute

 

- könnte man angesichts der Verwerfungen im modernen,

 im Profi-Sport behaupten. 

Doch muß und will die 1951 gegründete Deutsche Olympische Gesellschaft (D.O.G.) e.V. nicht nur das Gewissen der olympischen Bewegung in Deutschland sein, sondern dies auch praktisch untermauern. Schauen Sie auf den folgenden Seiten und Kapiteln nach, wie wir von der 2017 zusammengefassten Regionalgruppe Neckaralb dies versuchen.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft (D.OG.) hat in ihrer fast 70jährigen Geschichte eine ganze Reihe von Logos und Piktogrammen herausgebracht, welche den olympischen Gedanken symbolisieren.